DB100 – V01/00.00.00 vom 02.04.2009
Für die Grundeinstellungen des SPS-Programms und den Bediengeräten, wurde der DB100 dazu als Standardbaustein festgelegt. Hier sollte der SPS-Programmierer die Einstellungen entsprechend den Systemgegebenheiten korrekt angeben, da ansonsten das Gesamtsystem nicht funktioniert kann.
Die Daten sind von der SPS/CPU abhängig, bzw. von dessen Einstellungen in der Hardwarekonfiguration.
Wenn der SPS-Programmierer die entsprechenden Bausteine am Anfang der Anlagenprogrammierung einmal festlegt hat, wird es wahrscheinlich nicht mehr nötig sein, diese einmal eingestellten Daten online oder über die Variablentabelle zu verändern.
Daher ist dieser Baustein in der SPS schreibgeschützt, und kann nur geändert werden, in dem der Techniker die Änderungen offline durchführt und anschließend überträgt.
Hier eine Auflistung der Einstellungen:
- Zeitverhalten vom OB1 bzw. OB30..38 (Weckalarme)
- SPS Anlaufzeit
- Programmcodeausführung verteilen
- Datenbereichsfestlegung für die Bediengeräte

Unter der Stuktur ‘ob_dat’ wird das Zeitverhalten des SPS-Systems eingestellt, jeweils als DINT/Real -Variable. Bei der Zeitangabe vom OB1, wird die gewünschte minimale Zykluszeit angeben.
Dies hat hauptsächlich den Hintergrund, genauere Zykluszeitwerte zu erhalten . Unsere Empfehlung sind 10ms, wenn die Echtzeit des Systems dann noch gegeben ist, und wird in unserem Standardprogramm im OB1 verwendet.
Die Angaben der Zeitwerte der Weckalarme sollten die gleichen Zeitwerte haben, die in der Hardwarekonfiguration hinterlegt sind.
SPS Anlaufzeit
Dieser Wert/ Zeitwert wird in unserem Standardprogramm im OB1 verwendet, um das Steuersignal SPS-hochgelaufen zu erstellen. Weil das SPS-Programm häufig Neustart der CPU- eher bearbeitet wird wie das Gesamtsystem komplett in Funktion ist, mit dem Steuersignal SPS-hochgelaufen, z.B. Störmeldungen unterdrückt werden. Diese Angabe wird im DB 100 in der Struktur ‘est.allge.sps_anlaufzeit’ eingegeben.
Programmcodeausführung verteilen
Damit die SPS-Zykluszeit klein bleibt, um schnellere Reaktionszeiten des System zu haben, können auch Programmteile auf verschiedenen Programmzyklen verteilt werden für Programmteile, die auf verschiedenen Programmzyklen verarbeiten werden könnten.
Hier ein paar Beispiele:
- Überprüfung der Eingabewerte vom Bediener
- Kontrollfunktionen bei zeitlich langen Prozessen
- Zeitlich unkritische Programmfunktionen, wie z.B. Wochenzeitschaltuhren
- Diese Angabe wird im DB100 in de Struktur ‘est.allge.prog_teil_bearb’ eingegeben.
Datenbereichsfestlegung für die Bediengeräte
Die Bediengeräte der verschiedenen Hersteller kommunizieren mit der SPS-Steuerung, um die Grundfunktion, Systemgrundfunktionen bereitzustellen, und die Daten vom/für das Anwenderprogramm zu übertragen. Dabei haben wir eine Reihe von Datenbausteinen für den Datenaustausch zwischen den Gerät in der SPS festgelegt.
Um flexibler mit unseren Bediengeräteprojekten zu bleiben, verwenden wir für die Standardfunktionen Multiplexvariablen, die sich ihre Werte aus der DB100 Struktur ‘visu.allge’, ‘visu.op_pg’, ‘visu.op_01′ usw. nach Verbindungsaufbau holen.