Grundfunktionen von Prosave®
Starten des Tools Prosave®
Zum Starten des Tools klicken Sie auf: „Start“ -> „Alle Programme“ -> „SIMATIC“ -> „ProSave“
Wichtig: Das Programm ProSave befindet sich in der Siemens „SIMATIC“ Programmgruppe, wenn es korrekt installiert worden ist
.
Einstellen des Gerätetyps und der Verbindung
Damit man eine Verbindung zum Bediengerät bekommt, ist die PG/PC-Schnittstelle entsprechend einzustellen. Die nötigen Einstellungen dazu befinden sich in der Registerkarte „Allgemein“. Es sind Gerätetyp und die Verbindungsdaten einzutragen. Dies geschieht wie folgt:
Auswahl des Gerätetyps
Auswahl der Verbindung
Nach der Auswahl der Verbindung sind nun die Verbindungsparameter einzstellen.
Beispiel bei einer Ethernet-Verbindung:
Hier ist die IP-Adresse des Bediengerätes anzugeben.
Beispiel bei einer MPI/Profibus Verbindung:
Hier ist die MPI- / Profibusadresse des Bediengerätes anzugeben.
Die IP-, MPI- oder Probfibusadresse des Bediengerätes ist in dessen Systemeinstellungen zu vergeben, bzw. zu kontrollieren (siehe dazu die Beschreibung zu dem Bediengerät).
Erstellen eines Backups
ProSave bietet die Möglichkeit ein Gesamt-Backup des Bediengerätes oder nur Teile davon zu erstellen.
Es bieten sich folgende Möglichkeiten:
- Komplettes Backup mit Lizenzen
- Rezepturen aus dem Gerätespeicher
- Passwörter
Vor dem Aufspielen eines neuen Betriebssystemupdates, empfehlen wir, ein komplettes Backup zu machen, da so auch das alte Betriebssystem gesichert wird.
Nachdem die gewünschte Auswahl getroffen wurde, ist der Speicherort auf dem lokalen PC anzugegeben:
Anschließend mit „Öffnen“ bestätigen, dass das Backup unter dem angegebenen Dateinamen erstellt werden soll.
Das Backup wird nach dem Betätigen der Schaltfläche „Start Backup“ gestartet.
ProSave baut nun die Verbindung zum Bediengerät auf und beginnt nach erfolgreichem Aufbau mit dem Backup. Dies kann je nach Datenmenge und Verbindungsart/-Geschwindigkeit bis zu mehreren Stunden dauern.
Wiederherstellen eines Backups auf ein Bediengerät
ProSave bietet die Möglichkeit ein gespeichertes Bediengeräte-Backup auf das Bediengerät zurück zu laden. Dazu ist die Datei unter ‘Öffnen von auszuwählen:
Es erscheint ein neues Fenster, um das Backup, welches zurück auf das Bediengerät geladen werden soll anzuwählen. Mit „Öffnen " bestätigen die Auswahl.
Nun werden Details zum gewählten Backup angezeigt, unter anderem dem Gerätetyp und der Art des Backups.
Nach dem Betätigen der Schaltfläche „Start Restore“ wird die Wiederherstellung gestartet.
Nach Start der Wiederherstellung öffnet sich ein Übertragungsfenster, welches über den Fortschritt der Übertragung informiert. Diese kann je nach Datenmenge und Verbindungsart/-Geschwindigkeit bis zu mehreren Stunden dauern.
Gerätespezifische Optionen
ProSave bietet die Möglichkeit weitere gerätespezifische Programme / Anwendungen auf das Bediengerät zu laden oder einzeln wieder zu löschen.
Nach Betätigen der Schaltfläche „Gerätestatus“ werden im Fenster „Installierte Optionen“, die auf dem Bediengerät installierten Optionen angezeigt.
Im linken Fenster „Verfügbare Optionen“ werden die für das angeschlossene Bediengerät verfügbaren Optionen angezeigt.
Soll eine weitere Option auf das Bediengerät kopiert werden, ist sie im linken Fenster zu markieren, mit einem Klick auf „>>“ wird sie auf dem Bediengerät installiert. Angezeigt wird dies dann im rechten Fenster.
Soll eine Option vom Bediengerät deinstalliert werden, ist diese Option im rechten Fenster zu markieren, mit einem Klick auf „<<“ wird diese Option vom Bediengerät entfernt, wobei nun die Daten im Verzeichnis des linken Fensters abgelegt werden.
Um den Speicherort auf dem lokalen Datenträger zu ändern, an dem sich die Zusatzoptionen befinden, öffnet sich nach einem Klick auf „…“ ein Explorerfenster. Hier kann der Ablageort gewählt und mit einem anschließenden Klick auf „ OK “ bestätigt werden.
Betriebssystem-Update durchführen
ProSave bietet die Möglichkeit das OS (Operating-System – Betriebssystem) eines Bediengerätes zu erneuern/updaten. Dies wird erforderlich wenn WIN-CC flexible feststellt, dass Versionsunterschiede zwischen dem WIN-CC flexible Projekt und dem Bediengerät vorliegen . Wir empfehlen bei einem bereits im Einsatz befindlichen Gerät, vorher ein komplettes Backup durchzuführen.
!!! Achtung !!!
Beim Übertragen des Betriebssystem werden alle Daten und Einstellungen gelöscht, wodurch sich das Gerät anschließend vom Dateninhalt im Auslieferungszustand sich befindet, und die Kommunikation evt. neu eingestellt werden muss.
Für das Aufspielen eines Betriebssystems, ist die entsprechende Datei anzuwählen. Durch das Klicken auf „…“ öffnet sich ein Explorerfenster damit das passende Betriebssystem-Image ausgewählt wird.
Nach einem Klick auf die Schaltfläche „Update OS“ wird das Update gestartet.
Das sich nun öffnende Fenster weist darauf hin, dass alle sich auf dem Bediengerät befindlichen Daten gelöscht und durch das Backup ersetzt werden.
Wenn das neue Betriebssystem die Daten auf dem Gerät ersetzen soll ist diese Meldung mit „Ja“ zu quittieren, anderenfalls kann mit einem Klick auf „Nein“ das OS-Update sofort gestoppt werden.
Nach Start des OS-Update öffnet sich ein Übertragungsfenster, welches über den Fortschritt des Updates informiert. Dies kann je nach Datenmenge und Verbindungsart/-Geschwindigkeit bis zu mehreren Minuten oder Stunden dauern.
Nach erfolgreichem Update lässt sich das nun auf dem Bediengerät befindliche Betriebssystem mit einem Klick auf die Schaltfläche „Gerätestatus“ auslesen, voraus gesetzt, das die Kommunikationeinstellung noch stimmt (evt. neu einstellen am Bediengerät).
Es erscheint im Klartext im unteren Fenster.

















